Aorangi Project Blog

adventures of inga and chris

Die letzte Meldung von der anderen Seite Mai 31, 2012

Filed under: posts from nz — wuestenkuh @ 12:57 am

Nun ist es soweit. Dies ist der letzte Eintrag von uns von der anderen Seite der Erdkugel!!

Denn am 7.6. geht’s zurueck nach Deutschland, wo wir hoffentlich dann auch die sommerlichen Temperaturen geniessen koennen, die von einigen schon vorangekuendigt wurden. In Neuseeland bleibt’s naemlich kuehl, genau genommen wird es stetig kaelter.

Trotzdem haben wir uns letzte Woche aufgemacht zu einem kleinen Abenteuer und sind per Anhalter gefahren – nicht durch die Galaxis, sondern bis zum fast noerdlichsten Punkt Neuseelands, dem Cape Reinga. Dort mussten wir natuerlich schon aufgrund des Namens einmal gewesen sein. Also standen wir am Donnerstag Morgen an der Strasse mit gepackten Rucksaecken, hielten den Daumen raus und hofften, die fast 300 km bis zum Kap an einem Tag zu schaffen. Ein ehrgeiziges Ziel, denn je weiter wir nach Norden fuhren, umso weniger Autos bewegten sich in unsere Richtung. Was verstaendlich ist, wenn man bedenkt, dass wir uns direkt in eine „Sackgasse“ hineinbewegten, die noch dazu fast nur von Touristen befahren wird, die ueberdies nicht gerade zahlreich anzutreffen waren, schliesslich ist ja gerade keine Saison!

Nach einigen Ueberraschungen – wie einer Nacht im Gemeindehaus und einer ungeplanten anderthalbtaegigen Wanderung – kamen wir letztlich am Samstag am Kap an. Der Rueckweg verlief dann fiel besser und brachte uns noch am Samstag Abend direkt vor unsere Haustuer! Das muss man erstmal schaffen! Noch bleiben uns einige Tage fuer ein weiteres Anhalter-Abenteuer zur westlichen Kueste, wenn das Wetter mitspielt.

Die Bay of Islands haben wir mittlerweile auch schon ziemlich erkundet, sogar ein Ausflug zu einer der aeusseren Inseln war drin. Denn an einem Sonntag waren wir stolze Mitglieder der 70 Koepfe starken „Freiwilligenarmee“ zum Planting Day. 70 Menschen, davon ganz viele Kinder, sogar eine halbe Schulklasse, Wahnsinn, ! Kein Wunder, dass die 2000 Baeume in weniger als 3 Stunden in der Erde waren und wir dnach noch genug Zeit hatten, die Insel zu erkunden, bevor uns das Schiff wieder abholte.

Gerade dieser Tag hatte viele Erinnerungen an die Zeit geweckt, die wir in Neuseeland verbracht haben … alles in allem war es fuer uns genau die richtige Entscheidung, ein paar Monate auf der andere Seite der Kugel zu leben. Aber jetzt geht’s zurueck!! Bis bald!

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